„K’UYUY ist ein Wort der indigenen Sprache Quechua und bedeutet Fäden verbinden. Und es ist der Name meiner kleinen Firma, in der wir nicht nur Fäden, sondern auch Welten miteinander verbinden. Meine Idee war es, verschiedene soziale Projekte aus aller Welt bei K’UYUY zu bündeln um gemeinsam die Finanzierung dieser Projekte zu ermöglichen – dabei dreht sich alles um die Hängematte.“ (Verena Dittmann, Gründerin)

Was oder wer ist K’UYUY

Mit K’UYUY habe ich mir den Traum einer kleinen eigenen NRO erfüllt. Aber wir sind keine tatsächliche Hilfsorganisation, sondern vielmehr ein Arbeitgeber, der motivierten Mitarbeitern eine faire Chance gibt für sich selbst und ihre Familie einen lebenswürdigen Alltag zu schaffen. Wir fördern damit die Selbstbestimmung unserer Hängemattenkünstlerinnen und – künstlern und erleben wie sie jeden Tag das Vertrauen in das Leben und in sich selbst zurückgewinnen.

Neben unserem Hauptprojekt, der Hängematten gibt es viele weitere Bereiche in denen wir vor Ort aktiv sind. Finanziert wird alles durch den Verkauf der Hängematten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Eine weitere Einnahmequelle ist unser EVENT HAMMOCKING. Egal zu welcher Jahreszeit und an welchem Ort bringen wir das Gefühl von Leichtigkeit, Entspannung und Freiheit auf die verschiedensten Events. Besonders beliebt sind unsere Hängematten-Chillout-Lounges auf Hochzeiten und bei Messen, aber auch bei Firmenfesten.

Wenn die Zeit reicht, organisieren wir auch ab und an kleine Veranstaltungen wie Hängemattenkonzerte oder musikalisch begleitete Sommertafeln.

Das erste Projekt startete in der Andenregion von Ecuador, mit den Menschen denen wir unseren Namen zu verdanken haben. Darauf folgte die Zusammenarbeit mit einem kleinen Dorf in der Bergregion um Chota, Peru. Derzeit arbeiten wir ausschließlich mit unserem Partnerprojekt in Granada, Nicaragua zusammen, in dem junge Menschen mit körperlichen oder psychischen Behinderungen eine neue Lebensgrundlage und vor allem das Vertrauen in sich selbst zurückgewinnen.

Seit wann gibt es K’UYUY und wie es dazu kam

Die ersten Gedanken und Träumereien um K‘UYUY hatte ich bereits im Jahr 2008, als ich in einer Kurzinitiative für den ehemaligen Deutschen Entwicklungsdienst in Ecuador beschäftigt war. Dabei arbeitete ich u.a. in einem generationenübergreifenden Projekt, in dem es darum ging, eine uralte traditionelle Webtechnik für Hängematten zu erhalten und gleichzeitig perspektivlosen Jugendlichen die Chance zu geben ein Handwerk zu erlernen mit dem sie sich ihren Lebensunterhalt verdienen konnten. Leider wurde das Projekt nach einiger Zeit eingestellt. Auf meinen langen Busreisen durch das Land fing ich damals aber schon heimlich an davon zu träumen meine eigene Entwicklungsorganisation zu gründen und evtl. mit den Menschen aus diesem Projekt weiterzuarbeiten. Diese Gedanken haben mich auf meinem weiteren Weg immer begleitet, obwohl ich bis zur Gründung meiner Unternehmung nicht wirklich geglaubt hatte, dass ich sie tatsächlich umsetzen würde.

Nach meinem Studium in Spanien, kehrte ich nach Deutschland zurück. Zu der Zeit war ich 25 und spürte plötzlich den Druck endlich an meine Zukunft denken zu müssen. Nach dem Austesten verschiedener Jobs, z.B. als Aussteller der Mobilen Sauerstoffbar bei einer Roadshow und einem Jahr bei einem Südamerikanischen Reiseveranstalter entschied ich mich an die Uni in Deutschland zurückzukehren. Meine Idee war es, das Studium der Internationalen BWL und Interkulturellen Studien schnell abzuschließen und über das Praktikum und meine Abschlussarbeit in ein angesehenes Unternehmen einsteigen zu können, das mir endlich Sicherheit und ein geregeltes Einkommen geben sollte. Dieser Plan ging auf, nur leider musste ich feststellen, dass er eben einfach nicht zu mir passte.

Heute weiß ich, dass ich diese Erfahrung machen musste um zu wissen, dass das was ich tue genau das Richtige für mich ist.

Die endgültige Entscheidung es zu wagen, meine eigene Firma zu gründen fiel in einem Mitarbeitergespräch, in dem es um eine unbefristete Stelle ging. Bei einem Getränk am gleichen Abend mit einer ehemaligen Kommilitonin, beschlossen wir gemeinsam die Gründung von K’UYUY. Unmittelbar danach überzeugten wir dann auch noch einen ehemaligen Kollegen, der zu dem Zeitpunkt sein Studium der Mobilen Medien abgeschlossen hatte, bei uns einzusteigen.

Wir dachten damit alle wichtigen Arbeitsbereiche durch unsere Kenntnisse und Fähigkeiten abgedeckt zu haben und los ging’s. 2013 und Anfang 2014 waren wir in Ecuador und Peru unterwegs und arbeiteten dort intensiv in unseren Projekten. An meinem 30.

Geburtstag am 03.01.2014 waren wir zur Vertragsunterzeichnung beim Notar. K’UYUY war geboren und die aufregende Reise ging so richtig los.

Stolpersteine und Tiefschläge

Ein tiefer Schlag für uns alle war der Betrug eines Projektpartners in Ecuador. Wir hatten viele Monate vor Ort mit ihm zusammengearbeitet und ihm blind vertraut. Gemeinsam mit ihm hatten wir ein Reintegrationsprojekt für Gefängnisinsassen geplant und vorbereitet. Die wichtigsten Schritte vor Ort waren unternommen und wir mussten zurück nach Deutschland. Unser Kooperationspartner musste nur noch die Baumwolle kaufen und den Versand der fertigen Hängematten nach Deutschland organisieren. Leider kam es nie dazu, weil er sich mit unserem kompletten Geld aus dem Staub machte.

Wir hatten noch einige weitere finanzielle Verluste, durch Anlieferungen verschimmelter oder beschädigter Ware, Inkassoverfahren bei Firmen im Bereich des Event Hammocking usw. Anfang des Jahres 2016 haben meine beiden Mitstreiter in Deutschland ihre Energie und Hoffnung verloren und die Firma verlassen. In dieser Situation weiter zu machen war nicht einfach, aber irgendetwas in mir konnte auch nicht aufhören.

Meine größte persönliche Hürde war und ist die fehlende finanzielle Förderung. Da wir eine Unternehmensgesellschaft sind, gibt es keine Hoffnung auf eine Selbstständigen Förderung von Seiten des Jobcenters. Aus den Förderprogrammen für soziale Projekte fallen wir raus, weil unsere Hilfe nicht den Menschen in Deutschland, sondern im Nichteuropäischen Ausland zu Gute kommt. Also mussten wir unser eigenes Geld und das Geld für Investitionen innerhalb der Firma durch Nebenjobs finanzieren. Mitten rein in das Chaos wurde dann auch noch mein Söhnchen Ernesto geboren. Natürlich hatte ich dadurch noch weniger Zeit meiner Arbeit nachzugehen und alles war noch chaotischer. Aber mal ehrlich – den richtigen Zeitpunkt gibt es eben auch nicht. Und irgendwie ging es weiter bis heute.

Meilensteine

Das für mich wichtigste Ereignis innerhalb von K’UYUY war die Bekanntschaft mit Antonio im Februar 2014. Vor dreizehn Jahren hat der gebürtige Valencianer seinen Job als Sternekoch in New York aufgegeben um sich seinem Projekt in Nicaragua zu widmen. Ich war so überwältigt von seinem Engagement, dem Zusammenhalt innerhalb des Projekts und von der Qualität der Hängematten, dass mir gleich klar war, dass ich eine Kooperation eingehen wollte. Heute arbeite ich ausschließlich mit diesem Projekt zusammen. Nicaragua ist noch immer das zweitärmste Land in Mittelamerika und es gibt sehr viel zu tun. Dank Antonio kann ich mich jetzt aber fast ausschließlich auf das Fundraising in Europa konzentrieren und mich darauf verlassen, dass er sich vor Ort um die Menschen kümmert. Unsere Kommunikation ist reibungslos und fühlt sich nicht nach Arbeit an. In einer normalen Firma wäre Antonio wohl so etwas wie ein komplett unterbezahlter Personal- und Produktionsleiter. Und so hat jeder einzelne entsprechend seiner körperlichen und psychischen Möglichkeiten seine Aufgabe bzw. Stelle. Die Bezahlung ist jedoch unabhängig von den Aufgaben.

Jedes Jahr können wir jetzt mehr Menschen im Projekt Beschäftigen durch unseren Verkauf in Europa. Bald startet unser „Projekt im Projekt“ indem wir mit alleinstehenden Mamas zusammenarbeiten die schwerstbehinderten Kinder haben und darum nur von Zuhause arbeiten können.

Hier in Deutschland hatten wir auch kleine Triumphe. Die Buchung unseres Event Hammockings durch große Firmen oder Festivals, den zweiten Platz bei einem Gründerwettbewerb und sehr viele Zeitungen, Zeitschriften und Blogger, die über uns geschrieben haben (Hygge Magazin, Dawanda Lovebook, Saarbrücker Zeitung, Heilbronner Stimme, Übermorgenmagazin, Hochschulmagazin Heilbronn, Stuttgarter Zeitung…).

Seit fünf Monaten zahle ich mich jetzt ein kleines Gehalt aus, wir haben einen Firmenwagen und seit zwei Monaten habe ich eine Mitarbeiterin die auf Minijob Basis mithilft.

Meine Arbeitsbereiche

Die Vielfalt der Aufgaben und die flexible Arbeitseinteilung ist das, was ich am meisten an der Selbstständigkeit schätze. Manchmal kann das auch überfordernd sein, weil man eben nicht weiß wo man anfangen und wo aufhören soll. Aber ich liebe es sehr in den vielen verschiedenen Bereichen aktiv sein zu können und jeden Tag etwas Neues zu lernen.

Mein Aufgabenbereich umfasst eigentlich alles was zu einer Firma dazu gehört. Den größten Spaß habe ich bei der Produktentwicklung, dem direkten Kontakt mit den Kunden auf Messen oder den Zwischenhändlern und natürlich die Arbeit im Projekt. Nicht ganz so gerne erledige ich Dinge wie die Buchhaltung, Homepagepflege, SEO, Social Media Management oder strategische Ausarbeitungen. Aber auch diese Aufgaben sind teilweise spannend.

Für mich ist die Selbstständigkeit eine unaufhörliche Ausbildung bzw. Fortbildung, die sehr zeitintensiv aber auch sehr effektiv ist. Was man sich einmal in der Praxis selbst erarbeiten musste kann man dann meistens auch und verlernt es nicht so schnell. Das Tolle ist, dass ich selbst entscheide in was ich mich fortbilde und auch wie ich die Dinge umsetze. Das negative ist, dass ich eben auch alles tun muss was getan werden muss.

Einen Arbeitsalltag gibt es nicht wirklich. Tradition ist aber der Emailcheck am Morgen bevor ich meinen Sohn wecke und der tägliche Skypeanruf im Projekt, wenn er im Bett ist.

Der Dienstag ist komplett reserviert für meine Stunden als Babymassage- und Yogakursleiterin, die mir das notwendige Zusatzeinkommen einbringen das ich benötige um finanziell unabhängig zu bleiben.

An den Wochenenden bin ich mit meiner Firma sehr oft auf Events oder Messen unterwegs.

Warum ich tue was ich tue

Weil meine Tätigkeit bei meiner eigenen kleinen Firma alle wichtigen Faktoren trifft die ich mir für meinen Beruf wünsche. Auch wenn es natürlich auch Aspekte gibt die nicht so wunderbar sind, wie z.B. bezahlten Urlaub, Kranktage oder ein finanziell sorgenfreies Leben.

Aber auch diese Punkte machen es für mich schon wieder interessant, da ich der Meinung bin, dass zu viel momentane Sicherheit auch nicht glücklich macht und in unerwarteten Situationen auch nachteilig sein kann, da man leicht seine Flexibilität verlieren kann.

Für mich gibt es zumindest momentan keine andere Option. Ich kann mich und meine Ideen ausprobieren und es erfüllt mich, auf meine selbstgesteckten Ziele hinzuarbeiten. Gefühlt habe ich zwar auch nie richtig Feierabend, aber ich starte täglich mit viel Energie und Tatendrang in den Tag. Jede Stunde fühlt sich lebenswert an, nicht nur der Feierabend oder das Wochenende.

Es gibt viele Menschen in meinem Umfeld die mir schon seit langer Zeit von Ihren Ideen für eine Selbstständigkeit vorschwärmen, sich aber nicht trauen diesen Weg zu gehen. Ich denke es gibt einige, die aufgrund ihrer Situation tatsächlich nicht die Chance haben ihren Traum zu leben. Aber richtig schwierig stelle ich es mir vor, wenn das einzige Hindernis bei einem selbst liegt.

Was ich am meisten an meiner Arbeit liebe: der tägliche Umgang mit so vielen tollen Menschen in vielen verschiedenen Regionen Deutschlands und in Nicaragua. In Stuttgart sind wir mittlerweile zu einer sehr schönen Fairtrade-Community zusammengewachsen und auch auf Messen trifft man immer wieder bekannte Gesichter. Es kommt auch nicht selten vor, dass sich aus Übernachtungen bei Airbnb-Anbietern während einer Messe oder sogar durch Gespräche mit Kunden gemeinsame Projekte ergeben oder sogar Freundschaften entstehen.

Die Herausforderung ein soziales Projekt im Hintergrund zu haben

Das typische „Zahlungsziel drei Wochen ab Erhalt der Ware“ gibt es bei uns natürlich nicht.

Generell sieht meine Zusammenarbeit mit dem Projekt so aus, dass ich Geld für die Baumwolle, die Miete, das Essen und das Gehalt für unsere Weberinnen und Weber schicke. Je mehr Geld ich aufbringen kann, desto mehr Menschen können mit weben und desto mehr Hängematten können dann auch wieder nach Deutschland geschickt werden. Vom Tag der Zahlung bis zum Verkauf der Ware vergehen also schon mal mehrere Monate.

Ich habe schon viele Menschen sagen hören „fair oder reich werden“. Damit haben sie sicher recht. Aber das Ziel finanziell reich zu werden hatte ich zum Glück zu keinem Moment in meinem Leben. Es gab schon so einige Momente in denen ich kurz die Hoffnung verloren hatte und nicht mehr wusste wie es weitergehen soll. Dass der Löwenanteil der Einnahmen in den Projekten bleibt ist selbstverständlich und das war immer die Idee. Was aber vor allem schwierig ist, ist die Tatsache, dass ich nicht mit Lieferanten zusammenarbeite, sondern mit meinen Freunden, die finanziell auf mich bauen und von denen ich weiß, dass Sie ihr Bestes geben. Leider geht dennoch öfter mal etwas schief und die Kosten dafür trage ich. Bisher ging es immer irgendwie weiter und wenn ich wieder im Projekt bin und sehe wofür wir das hier machen ist das alles auch wieder vergessen.

Eine weitere Herausforderung ist und bleibt der Kulturunterschied. Obwohl ich viel gereist bin und auch schon oft mit Menschen aus Süd- und Mittelamerika zusammengearbeitet habe, muss ich zugeben, dass mir die verschiedenen Denkansätze und das Arbeitstempo in manchen Situationen noch immer zu schaffen macht. Teilweise kostet es schon viel Anstrengung Dinge mehrfach zu wiederholen und immer wieder das Verständnis aufzubringen. Umgekehrt lerne ich aber auch sehr viel von den Menschen mit denen ich zusammenarbeite und bewundere ihre Positivität. Alles in allem ist die Zusammenarbeit extrem bereichernd und macht sehr viel Spaß.

Selbstständig & Mama – meine Work-Life-Balance

Es ist wohl wahr, dass alles oder zumindest vieles nur eine Frage der Organisation ist. Aber gerade darum ist mir die Kombination aus der Selbstständigkeit und Mama sein zu Beginn sehr schwer gefallen. Von Natur aus bin ich eher das Improvisationstalent und nicht zu sehr der organisierte Typ oder Planer. Durch meine Situation war es aber unumgänglich mich so gut wie möglich durchzustrukturieren und ich würde sagen, dass ich heute sehr viel effektiver arbeite und konsequenter Pause mache als zuvor. Mittlerweile verläuft alles ziemlich reibungslos und mein Tag ist sehr genau unterteilt in Arbeits- und Mamazeit.

Meine erste Arbeitseinheit beginnt mit Computerarbeit bevor ich meinen Sohn wecke. Nach dem gemeinsamen Frühstück und den sonstigen morgendlichen Ritualen geht´s für Ernesto ab in die Kita und dann kann ich bis 14:30 durcharbeiten. Ab dem Zeitpunkt, wenn ich den Kleinen abhole bleibt das Telefon (i.d.R.) und PC ausgeschalten und der Kopf schaltet auch immer besser ab.

Meine dritte Arbeitseinheit startet abends nach dem Abendessen mit dem täglichen Telefonat mit Antonio. An den Wochenenden machen wir aus unseren Firmenevents oder Messebesuchen auch oft einfach Familienausflüge.

Ich könnte aber nicht tun was ich tue, hätte ich nicht meine wunderbare Familie und tollen Freunde die mich unterstützen. Meine Mutter, mein Stiefvater und mein Vater sind immer zum Babysitten zur Stelle, wenn ich auf Messen unterwegs bin. Unter meinen Freunden gibt es so tolle Mithelfer, die ich sehr gerne als meine Social Business Angels bezeichne.

Ein großer Dank geht natürlich auch an meinen Partner, der mich in allen Bereichen unterstützt und mir verzeiht alles andere als die perfekte Hausfrau zu sein. Mein kleiner Sohn ist aber mein größter Held. Er macht alles mit Begeisterung mit und er ist der einzige auf den ich höre, wenn er sagt: Mama, jetzt Feierabend.

Resumée der ersten vier Jahre

Wenn ich mich noch erinnern würde wie ich das genau angestellt habe würde ich den gleichen Weg noch einmal gehen. Viele Dinge haben sich einfach so ergeben und gefügt. Teilweise musste ich nur zulassen und gar nicht zu sehr aktiv entscheiden oder handeln. Im Nachhinein macht auch mein Lebensweg Sinn, den viele inklusive ich selbst, eher als Irrfahrt bezeichnet haben. Manchmal muss man sich den passenden Job einfach selbst kreieren, auch wenn es mühsam ist und man nicht in jedem Moment das Licht am Ende des Tunnels sieht. Ich bin davon überzeugt, dass jeder gut in dem ist was gerne macht und dass jeder eine maximale Ausdauer aufbringen kann der sich mit seiner Arbeit identifizieren kann.

Weitere Ziele

Das Ziel für 2018 ist die Umsetzung eines neuen kleinen Projekts innerhalb unseres Hängemattenprojekts. Dabei werden wir mit Mamas zusammenarbeiten die schwerkranke Kinder zuhause haben und darum von zuhause aus arbeiten müssen. Das große Ziel ist nie aufzuhören weiterzumachen.

Für mich persönlich ist es ein großer Traum ein richtiges Büro mit einer Ausstellfläche für unsere Hängematten zu haben. Und natürlich viele tolle Mitarbeiter mit denen wir zu einer Organisation zusammenwachsen die noch Größeres bewegen kann. Ich hoffe auch, dass es in den nächsten Jahren möglich sein wird Mitarbeiter zu beschäftigen, um mich zum einen noch besser austauschen zu können und Erfolge gemeinsam feiern zu können. Zum anderen, damit ich Aufgaben im Bereich Vertrieb, Messe, Events, etc. abgeben kann und mich voll und ganz auf die Arbeit in den Projekten kümmern und die vielen Ideen umsetzen kann die noch in meinem Kopf herumschwirren und meine Projektwochen zu dem Thema „Fair Trade“ an Schulen weiter auszubauen.

Das Projekt in Nicaragua muss weiterwachsen und ich möchte gerne wieder weitere Projekte dazu nehmen.

Links

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(Dieser Artikel wurde ursprünglich veröffentlicht auf ergo.com)