TREES of MEMORY – Mein Weg vom Suizid ins Leben

2019-01-11T09:34:24+00:005. Dezember 2018|Aktuelle Teilnehmer|

Trees of Memory – Bäume der Erinnerung für Suizidopfer, die ich auf einem Weg, einmal um die Erde pflanzen werde. Es liegen Baumbestellungen aus 13 Ländern vor, 75 000 km zu Fuß liegen vor mir.
Am 27. März 2018 habe ich damit begonnen und die ersten 13 Bäume sind gepflanzt. Zuvor habe ich meine Wohnung komplett aufgelöst, ich habe alles verschenkt, verkauft, gespendet und ich besitze nichts mehr, außer den Dingen, die ich benötige um meinen Weg zu gehen und immer mehr Menschen davon zu erzählen und um den Verein Trees of Memory e.V. voran zu bringen, der sich um Hinterbliebene kümmert und Suizidprävention leisten möchte. Aber ich muss ein paar Jahre zurückgehen und ich würde mich freuen, wenn Sie sich ein wenig Zeit nehmen, um meine Geschichte und meine Perspektive zu hören, die ich anderen Betroffenen mit jedem Schritt den ich mache, weitergeben möchte:

 

Er hat die Welt angehalten

Kurz vor Ostern 2016 packte ich wutentbrannt und frustriert meine sieben Sachen zusammen und verließ Jürgens Wohnung. Er war mein Partner. Bis dahin führten wir eine schon sehr schwierige Beziehung. Wie so oft, brachte er mich an meine Grenzen und auch an diesem Abend präsentierte er sich nicht als Traummann, mit dem man sein Leben verbringen wollte. Er war wieder in seinem Universum gefangen, in dem es keinen Platz für einen anderen gab. Er erklärte mir die Welt, die er nie gesehen hatte. Empathie, Toleranz, Respekt, Wertschätzung – Fehlanzeige. Der Fahrstuhl in die Dunkelheit seines Seins hat wieder an Fahrt aufgenommen. Depressive Schübe machten einen anderen Menschen aus ihm. „Ich habe aber keinen Bock den Rest meines Lebens Pillen zu nehmen“, erklärte er mir, ohne auch nur den Ansatz eines Argumentes zu liefern. Das war nicht das erste Mal. Die Auswirkungen seines Tuns waren ihm schlicht egal. Nicht nachvollziehbar auch deshalb, weil er sich wenige Wochen zuvor seiner Mutter gegenüber äußerte, froh darüber zu sein, endlich wieder schlafen zu können und konzentrierter zu sein. Es ging ihm einfach gut. Er war ein anderer Mensch. Damit ging es auch uns gut. Da war er dann auch wieder: der Mann, in den ich mich verliebt habe. Dessen spitzbübisches Lächeln, das es faustdick hinter den Ohren hatte, die Sonne hat scheinen lassen. Die Sanftheit seiner dunklen Augen, die wie ein Feuerwerk funkelten und glitzerten, wenn er gelacht hat, entführten mich in den Traum einer gemeinsamen Zukunft. In diesen wenigen Wochen suchte er die Nähe und vollbrachte mit seinen Umarmungen, was nie zuvor ein Mensch geschafft hat: Er hielt einfach die Welt an und schenkte mir einen Moment der absoluten Stille, in der lediglich unsere schlagenden Herzen ein gemeinsames „Bumm … Bumm … Bumm …“ in das Universum schickten. Durch Raum und Zeit gleitend, wird dieses Geräusch für immer und ewig durch die Unendlichkeit bewegen und mein „Ich liebe Dich“ von Galaxie zu Galaxie tragen.

 

Ich hatte Angst

Ich war außer mir vor Zorn als ich entdeckte, dass er wieder die Medikamente abgesetzt hatte. Ich wollte keine Leben führen, in dem ich Angst hatte, meinen Partner eines Tages tot in der Wohnung zu finden, nur weil er keinen Bock auf Pillen hatte. Ich hatte genug davon, der Spielball seiner kranken Seele zu sein. Ich wollte meine Umgebung nicht mehr weiter damit verrückt machen, dass ich Angst um den Mann hatte, der für mich die große Liebe war. Der Kerl für den ich bis zur völligen Selbstaufgabe gekämpft habe. Der Partner mit dem ich, trotz aller Unterschiede, das Leben verbringen wollte. Der Typ der mich in den Wahnsinn trieb und mit einem Wort (m)einen Vulkan explodieren ließ, um dann das tödliche Inferno, mit einer einzigen Umarmung zu ersticken und die Szenerie in lustige, quietschbunte Bonbonfarben zu tauchen. Ich konnte das alles nicht mehr und ich wollte es auch nicht. „Du hast vier Tage Zeit, Dich für eine stationäre Therapie zu entscheiden oder für ein Leben ohne mich“, sagte ich ihm und fuhr nach Berlin. Dort wollte ich einen freien Kopf bekommen. Abschalten, raus aus dem Chaos, meine Verletzungen pflegen, Entscheidungen treffen. Begleitet wurde meine Reise von einem SMS-Sturm sondergleichen. Ich warnte ihn. Einmal, zweimal, dreimal. Dann habe ich das Handy ausgeschalten. „Ich komme am Montagabend direkt zu dir, dann sprechen wir“, schrieb ich ihm und verabschiedete mich in ein rauschendes Partywochenende.

 

Stille

Ostermontag gegen 13 Uhr, noch immer mit schwerem Kopf und viel zu wenig Schlaf, machte ich mein Handy wieder an. Kaum eingeschaltet, begann es zu vibrieren. Zuerst dachte ich, dass sich das System aufgehangen hat, weil es nicht mehr aufhörte mit dumpfem Ton, meine Hand durchzuschütteln. 66 Sprachnachrichten, 67, 68 … bei um die 115 Sprachnachrichten war Schluss. Es dauerte fast eine Stunde, bis ich alles abgehört hatte. Jürgen beschimpfte mich, er weinte, er lachte, er versprach Dinge, machte Pläne, wollte dieses und jenes und seine Stimme wurde dabei immer leiser. Dazwischen erreichten mich mehrere Duzend SMS-Nachrichten, auch von Freunden, die sich darüber beklagten, dass er sie verrückt machen würde und nach der Telefonnummer meines Gastgebers sucht, die man ihm nicht geben konnte und auch nicht geben wollte. Seine letzte Sprachnachricht war: „Das ist der letzte Kuss für Dich …“.
Ich fing an zu heulen und konnte kaum noch die Tastatur meines Telefons sehen. Ich versuchte unzählige Male ihn anzurufen, doch niemand ging ans Telefon. Wieder und wieder versuchte ich es. Ich schrie auf dem Kollwitzplatz rum, er möge an „sein scheiß Telefon“ gehen. Unter den verstörten Blicken von Müttern, die das Spiel ihrer Kinder beobachteten, schrieb ich eine SMS nach der anderen. Erinnerte ihn daran, dass ich doch heute Abend komme. Entschuldigte mich dafür, dass es ihm so schlecht geht. Erklärte mich wieder und wieder. Dazwischen immer wieder auf das kleine „i“ gedrückt, um den Status der Nachricht zu erfragen. Und dann kam endlich die erlösende Nachricht: „Gesendet, Empfangen“ und das Wichtigste: „Gelesen“. Weinend brach ich auf einer Bank zusammen und habe dem lieben Gott Tausend Mal dafür gedankt, dass nochmals alles gut ging. „Ok, er ist beleidigt. Wahrscheinlich auch sauer. Aber ok, jetzt weiß er, dass ich es ernst meine“, waren meine Gedanken. Und ich fühlt etwas Zorn, weil er mich zum tausendsten Mal durch die Emotionenhölle geschickt hat. … Wer die SMS empfangen und gelesen hat, weiß ich bis heute nicht. Jürgen war zu diesem Zeitpunkt bereits seit zwei Tagen tot. Suizid.

 

Der Tod als Puppenspiel

Im Sommer 2012 wurde ich selbst das erste Mal von heftigen, nimmer enden wollenden Suizidgedanken gequält. Wenige Tage zuvor legte mir Meister Zufall das Ende meiner Ehe vor die Füße. Bis in die letzte Kammer meines Herzens und meiner Seele verletzt, flüchtete ich nach Italien zu meiner Schwester. In Bologna wollte ich wieder Kraft tanken und mir überlegen, was ich aus meinem Zufallsfund mache. Dazu kam ich nicht, denn mein Gehirn beschäftigte sich Tag und Nacht mit meinem Tod. Das „wie“ war klar, das „wann“ noch offen. Aber das war ich nicht. Warum sollte ich mich wegen einem Kerl umbringen? „Ich brauche nur vor die Tür zu gehen und in einer Woche habe ich einen Neuen, wenn ich es darauf anlege“, dachte ich mir. Doch der Gedanke sterben zu wollen, hielt mich im eisernen Würgegriff. Zwei Wochen später fuhr ich nach Hause. Die Konfrontation meines damaligen Partners mit meiner Entdeckung endete in einem Fiasko.
Die körperlichen Symptome, die mich schon seit einem Jahr heimsuchten, wurden in Folge immer schlimmer. Ich vergaß alles und jedes. Konnte mich nicht mehr erinnern, wo ich die Schlüssel hingelegt hatte und fragte mich auf dem Weg zum Klo, was ich eigentlich wollte. 50 Meter vor der Haustür, verlief ich mich mit dem Hund beim Gassigehen und verlor die Orientierung. Ich starrte meine Gesprächspartner an und konnte kaum noch antworten, weil ich ihnen schon nach drei Wörtern nicht mehr folgen konnte. Was war der Anfang des Satzes? Wovon spricht er? Ich wusste es nicht. Tage später brach ich im Supermarkt weinend zusammen. Ich wusste nicht mehr warum. Ich wollte nur noch, dass es aufhört. Das letzte woran ich mich erinnere ist, dass ich meinen besten Freund noch angerufen habe und er brachte mich in die Klinik. Ich ließ mich in die geschlossene Psychiatrie einweisen. Ich hatte Angst vor der Todesstimme im Kopf, die vehement mein Ende forderte.
Ich hatte auch Angst vor Menschen, die in meinen Kopf schauten und sich erdreisteten mir zu erklären, wie ich ticke. Heute bin ich ihnen sehr dankbar. Ich hatte ständig Angst vor mir selbst, auch weil der Schmerz einfach nicht nachlassen wollte. Ich habe fast vier Wochen lang Tag und Nacht geweint. Die Körperlichen Schmerzen waren so groß, dass ich verrückt geworden wäre, wenn ich es nicht schon gewesen wäre. Ich war in der geschlossenen Pychiatrie und stellte fest: Wer hier ist, hat nichts mehr vom Leben zu erwarten. Wir wurden verwahrt und ruhig gestellt. Auch ich. „Gott sei Dank“ muss ich sagen, sonst hätte mich die Heulerei umgebracht. Schließlich kam ich in andere Abteilungen, wurde zu meiner allergrößten Überraschung mit Depressionen diagnostiziert und lernte mich im Laufe der darauf folgenden 4 Monate selbst kennen. Erschrocken stellte ich fest, wie viele Jahrzehnte ich schon depressiv war und entdeckte die Wurzeln meiner Krankheit und verstand, auf welchen Säulen meine Psyche ruhte. Ich verstand, wie ich tickte, was passiert wenn eine Säule bricht und analysierte die Art und Weise, wie ich den Herausforderungen des Lebens begegne. Lernte meinen persönlichen Schmerz von einer neuen Seite zu betrachten, zu verstehen, zu verachten und ihm neu zu begegnen. Ich verstand mich und verstand plötzlich, wie ich dem Leben begegnen musste, um mich ganz langsam aus der Depressionsfalle zu schleichen.
Mitte 2013 hatte ich mich wieder im Griff und konnte wieder arbeiten gehen. Mein Leben veränderte sich spürbar. Meine Ehe auch. Sie ging siechend, endgültig den Bach runter. Damit brach eine von drei wichtigen Psychosäulen weg: „Beziehung“. Der Halt in meinem Leben. In dieser Zeit lernte ich Jürgen kennen. Ein Lichtblick am dunklen Firmament. Aber schon da eine Herausforderung, die an meinen Kräften zehrte. Es ging bergab. Immer steiler, immer schneller. Am 28. Dezember saß ich morgens um Acht am Küchentisch und konnte nicht mehr aufhören zu weinen. Der körperliche Schmerz legte exponentiell zu. Der Augendruck steigerte sich bis kurz vor „platzen“. Die Bauchschmerzen waren unerträglich. Ich konnte nicht mehr da durch. Nicht nochmal Psychiatrie. Nicht nochmal neu anfangen. Nicht nochmal denselben Scheiß. Es war zu viel. Auf Dauer, für jetzt, für die Zukunft und wofür? „Ich kann das einfach nicht mehr“, schrie ich und plötzlich hing ich wie eine Marionette an bösen Fäden. Ein Puppenspiel, das nicht das Meine war, für das ich nicht das Storyboard geschrieben habe. Der große Spieler im dunklen Loch über mir, lachte laut und schraubte eine Weinflasche auf. Er zelebrierte Pille für Pille, Schluck für Schluck eine Drama, das langsam aber sicher in den letzten düsteren Akt wechselte. Es gefiel mir nicht was passierte aber ich konnte es nicht ändern. Das stand nicht mehr in meiner Macht und die Entscheidung traf ein Anderer. Dann wollte ich nur noch, dass es aufhört, egal was und egal wie. Kein Gedanke an Freunde, meine Mutter, meine Geschwister, meinen Ex oder Jürgen. Es war ein Einmannstück. Ein Drama in drei Akten: Geburt, Leben und jetzt war das Sterben dran. Ganz anderes, als jemals gedacht, erhofft, geplant, gewünscht.
Es war zwischen den Jahren, 28. Dezember und mittlerweile zehn Uhr morgens. Niemand der Freunde war in der Stadt. Auch mein Ex-Mann nicht und Jürgen war auf dem Weg in den Urlaub. Er war zu dieser Zeit eine schöne Bekanntschaft in die ich mich verguckt hatte, nicht mehr. 120 km entfernt, auf der Autobahn, hatte er dann dieses Gefühl. Kein schönes Gefühl. Etwas das sich breit machte im Bauch und rapide größer und mächtiger wurde. Keine seiner Nachrichten an mich wurde beantwortet. Kurzentschlossen drehte er um und fuhr trotz Eis und Schnee mit Höchstgeschwindigkeit zu meiner Wohnung. Mit Hilfe des Nachbarn öffnete er die Wohnung und fand mich. Bereits dunkelgelb und ohne Atem, wie er immer sagte. Im herbeigerufenen Notarztwagen gingen mir dann die Lichter endgültig aus. Es war vollbracht und der Vorhang ist gefallen. Doch irgendwer hat wohl „Zugabe“ gerufen und man holte mich zurück. Irgendwann wachte ich auf der Intensivstation auf. Der Mund und Rachenraum so durchgetrocknet, dass ich nur noch röcheln konnte, Schmerzen im ganzen Leib und im Penis steckte ein dicker Schlauch. Wenn das der Tod war, dann wollte ich wieder weg aber ganz schnell.

 

Willkommen zurück im Leben

Jürgen hat mir das Leben gerettet. Zwei Jahre später hat er sich seines genommen. Die Wochen und Monate darauf waren geprägt vom Verlust, von der Schuld, vom Schmerz, vom Tod. Monat für Monat siechte ich durch den Tag, auf der Suche nach dem Mut, Schluss zu machen. Und zwar so, dass es keine Chance gibt, mich zu finden oder zu retten. Aber ich konnte nicht. Jetzt habe ich erlebt, was ein Suizid mit einem macht. Das konnte ich meinem Umfeld nicht antun. Aber ich hatte keine Kraft mehr und in der unendlichen Dunkelheit zeichnete sich keinerlei Perspektive ab. Es gab nichts mehr, für das es sich lohnt zu kämpfen und zu leben. Der Schmerz wurde nicht besser und nicht weniger und die Zeit heilte auch keine Wunden, sondern ließ mich ganz langsam ausbluten, bis ich nur noch ein Schatten meiner selbst war. Nicht zuletzt auch deshalb, weil ich Mails aus Jürgens Umfeld bekam, die mich als Mörder beschimpften. Aber durfte ich ein Leben wegwerfen, das mir schon mal geschenkt wurde? Auch wenn das gegen meinen Willen war?

 

Lauf um die Welt

Rund sechs Monate dauerte dieser Zustand an, bis ich eines Morgens unter der Dusche stand. Plötzlich war Stille um mich rum. Kein Wasser, keine Wärme, kein Shampoo im Auge, nichts. „Lauf um die Welt“, lautete die tonlose Empfehlung. Oder war es ein Befehl? „Dh hast wohl nicht alle Latten am Zaun?“ plärrte ich ins Nichts. Dann wieder: „Lauf um die Welt“. Ich dachte wirklich, dass jetzt der nächste Zusammenbruch kommt oder ich dringend meine Medikamente ändern sollte. „Pflanz Bäume!“ „Was?“ schrie ich. „“Du kannst mich mal!“. Ich fing an zu heulen und versuchte herauszufinden, was sich für ein Drama anbahnte. Und als ich dabei war Gott und die Welt zu verfluchen und nicht wusste, wie ich über den Tag kommen sollte, kam der letzte raumfüllende Gedanke. Laut und mächtig. „Let me help you.“ „Was? Warum auf Englisch?“ Ich wusste nicht wie mir geschah und dann spürte ich wieder das Wasser, das Shampoo im Auge und die Zeit saß mir im Nacken. Ich musste los unterrichten, ich war eh schon spät dran.
An Unterricht war nicht zu denken. In meinem Kopf braute sich etwas zusammen und der Drang sich vor den Rechner zu setzen wurde immer größer. Je mehr meine Studenten erzählten, umso weniger hörte ich zu. Ich konnte nicht. Also gab ich ihnen eine Aufgabe, die sie mindestens für fünf Stunden beschäftigen würde. Dann setzte ich mich, an jenem Morgen, Mitte September 2016, an den Rechner und ein Prozess setzte ein, den ich heute als „Ich wurde geschrieben“ bezeichne. Der erste Satz den ich unter meinen eigenen ungläubigen Blicken eintippte: „TREES of MEMORY – Ein Weg, der einmal um die Erde führt und gesäumt ist von den Bäumen der Erinnerung für Suizidopfer“.

 

TREES of MEMORY

Seit dem zweiten Todestag von Jürgen, seit Ostern 2018, laufe ich nun um die Welt und pflanze Bäume der Erinnerung für Suizidopfer – TREES of MEMORY. 1800 km bin ich bis zum heutigen Tag gelaufen, natürlich bisher nur durch Deutschland. Mein Weg führte mich von Frankfurt aus, an den Außengrenzen Deutschlands entlang bis Roststock und dann runter nach Berlin, wo mein Wanderwagen HWW1 kaputt ging. Das zwang mich im Oktober 2018 in die vorzeitige Winterpause.

Aus 13 Ländern liegen Bestellungen für Bäume der Erinnerung vor. 75 000 km gilt es zu laufen. Schritt für Schritt, Kilometer für Kilometer, Baum für Baum, Tag für Tag, Jahr für Jahr. Mein Weg ist klar definiert: Die Einladungen zum Baum pflanzen bestimmen die Route, die ich laufen werde. Begleitet werde ich in Gedanken von einigen Tausend Follower, die mir Mut zusprechen, Grüße senden und mir auch durch schwierige Zeiten helfen. Aus ganz Deutschland haben sich Menschen zusammen gefunden, die bereits im November 2017 den gemeinnützigen Verein TREES of MEMORY e.V. gegründet haben und sich zum Ziel gesetzt haben, Hinterbliebene von Suiziden zu unterstützen und Suizidprävention zu betreiben.
Ich laufe und pflanze Bäume im Namen von Angehörigen und Freunden.
• Jeder Baum steht für einen Menschen, der gegangen ist. Jeder Baum soll die Gesellschafft auf die Hinterbliebenen hinweisen und mahnen, diese nicht weiter zu stigmatisieren und das Tabuthema Suizid, nicht weiter unter den Teppich zu kehren.
• Jeder Baum ist das Abbild einer individuellen Beziehung, Liebe oder Freundschaft. Und so, wie jede Liebe, ganz klein, als Blick in einem Café begonnen hat, so wachsen die noch kleinen Bäumchen als stattliche Bäume heran und werden, wie die Liebe, mit dem Alter und der Größe immer schöner.
• Und jeder Baum steht gleich einer Kerze in der Dunkelheit, als Mutmacherbaum für all diejenigen, die glauben keine Perspektive mehr zu haben. Die, wie ich vor gar nicht langer Zeit, auf dem Grund der Hölle sitzen und nicht daran glauben können, dass sich das Leben auch wieder bessern wird und dass Glück und Erfüllung auch dann wieder präsent sein können, wenn es nichts mehr zu geben scheint, für das es sich lohnt zu kämpfen.
• Die Bäume richten sich an Menschen, die umgeben von der Kälte und Dunkelheit, kraftlos resignierend, sich nicht mehr trauen noch weitere Türen im dunklen Verließ des Psychokellerlochs aufzureißen. Doch das müssen sie, denn irgendwo da unten steht für jeden einzelnen eine Kerze hinter verschlossenen Türen. Die Kerze, die ein klein wenig Licht bringt und den Weg zum Schlüssel weist, der die Tür zur Hoffnung und einem erfüllten Leben öffnet.
• Wie diese Kerzen stehen die Bäume der Erinnerung auf einem Ring um die Erde. Ein in sich geschlossener Weg, der für Liebe, Freundschaft, Mut und die Unendlichkeit des Lebens steht.

 

Sinnzentrierung als Lebensziel

„Nimm Dir das Leben und gib es nicht mehr her“ singt Udo Lindenberg. Wie oft habe ich beim Hören Rotz und Wasser geheult. Hätte Jürgen doch nur daran geglaubt. Hätte er doch nur gewollt. Die Schuldzuweisung, auch meine eigene, an seinem Suizid, hat mich fast das Leben und den Verstand gekostet. Erst nachdem ich „Schuld“ durch „Verantwortung“ ausgetauscht habe, konnte ich erkennen, dass mich keine Schuld an seinem Tod treffen kann. Ich kann die Verantwortung nicht dafür tragen, dass es eine Disposition von Depressionen und Suizid in seiner Familie gibt. Ich kann die Verantwortung nicht dafür tragen, dass er seine Medikamente wider besseren Wissens abgesetzt hat. Ich kann die Verantwortung nicht dafür aufnehmen, dass in seinem Leben so viel schief gelaufen ist und Beziehungen, Freundschaften, Jobs usw. nicht so verlaufen sind, wie er sich das gewünscht hätte. Ja, ich habe den Tropfen in das Fass gefüllt, der es zum Überlaufen gebracht hat. Eine Schuld, die sich als „Lebenslänglich“ für immer in mein Herzen gegraben hat. Jedoch habe ich dieses Fass nicht gefüllt. Und das Fass wäre übergelaufen, wenn nicht damals, dann vielleicht heute oder in zwei Jahren. Es wäre übergelaufen und hätte in jedem Fall, jedes Leben mit in den Tod gerissen. Zweifelsohne wäre dies passiert. Und ohne jeglichen Zweifel bin ich der felsenfesten Überzeugung, dass Jürgen einen anderen Weg gehen hätte können, wenn er sich rechtzeitig intensiv mit dem Thema Depressionen, deren Verläufen und vor allem einer adäquaten Behandlung auseinandergesetzt hätte. Es gibt erfolgreiche Behandlungen.
Trotzdem Ja sagen zum Leben
Jeder von uns kann nicht nur den Lauf des Lebens aktiv verändern, sondern ist jederzeit in der Lage dafür zu sorgen, dass sich das Leben mit all seinen Notwendigkeiten, genauso um einen herum formt, wie man es braucht. „Sinnzentrierung“ nennt die Basis hierfür Viktor Frankel, ein anerkannte Psychologe, der das Morden in Auschwitz überlebt hat und Tausendfach mit angesehen hat, was mit Menschen geschieht, die alles verloren haben: die Familie, Freunde, sämtliches Hab und Gut, den Glauben an den Menschen und für die Gott nicht mehr existent ist. „Trotzdem ja sagen zum Leben“, schreibt er. Und ihm ist klar, dass das nicht einfach so geht. Auch ich wollte nicht mehr „ja“ sagen und habe tagtäglich darum gebetet einfach nicht mehr aufzuwachen. Ja sagen zu leben, funktioniert nur dann, wenn dem Leben einen neuen Sinn gegeben wird. Ohne ihn, ist jedes Leben trostlos und leer. Deswegen antworte ich oft auf die Frage, warum ich alles aufgegeben habe, um TREES of MEMORY zu machen, mit „weil ich keine andere Alternative hatte“. Für mich ergab es nämlich keinen Sinn mehr, einfach dort weiter zu machen, wo ich aufhören musste. Es gab keinen Sinn mehr im Leben. Keinen für den es sich gelohnt hätte zu leben.
Ich habe gelernt, dass das Leben keine Bringschuld hat und die Geschehnisse im Universum und unserem Dasein weder gut noch schlecht, weder richtig noch falsch sind. Im Konzept des Lebens gibt es diese von Menschen bestimmten Attribute nicht. Das All, die Universen, die Erde als Staubkorn in der Unendlichkeit all dessen was existiert, ist weder das Eine noch das Andere, denn alles ist neutral. Und lediglich was wir aus Umständen oder Geschehnissen machen, ist von höherer Bedeutung und bestimmt unser Leben; auch für die Zukunft. Das Glück kann nicht von außen an uns heran getragen werden und niemand kann tonnenweise Erfüllung in unseren gierigen Schlund kippen.
Wie alles im Leben, Tische, Stühle, Essen, Kino, Musik, ein Buch, ein Film, jedes Produkt, eine Firma, einfach alles, war auch TREES of MEMORY nichts weiter als ein Gedanke unter der Dusche. Woher der auch immer kam, er breitete sich zu einer Idee aus, aus der ein Verein wurde, in dem sich Menschen engagieren, für die ich Tausende von Kilometer laufe und wann immer gewünscht, Bäume pflanze. Ausschließlich mein Glaube und die Hoffnung haben entstehen lassen, was man heute auch anfassen kann. TREES of MEMORY ist selbst wie ein Baum. Überall wachsen neue Blätter, Äste, Wurzeln und dort wo es noch Lücken im mächtigen Grün des Baumwipfels gibt, schließen sich diese, wie von Zauberhand selbst. Ein Problem nach dem anderen, löst sich einfach auf. Staunend stehe ich neben mir und betrachte was mit mir, aber was auch mit dem Projekt geschieht. Ich entdeckte, dass das Leben immer einen Sinn hat. Einen unendlichen Sinn sogar, der nicht in einer exklusiven Bedeutung zu sehen ist, sondern sich im Laufe des Lebens immer wieder neu entwickelt. Der Sinn des Lebens, entsteht für mich aus unseren Träumen, aus unseren Handlungen, aus unseren Gedanken, aus Notwendigkeiten. Und weil das Leben nun mal kein Ponyhof ist, gehört Not und Leiden, Sterben und Tod als Richtungsweiser, Sinnzentrierer und Elementen an denen wir wachsen können dazu. Seit ich versucht habe mir das Leben zu nehmen, seit Jürgen nicht mehr unter uns ist, weiß ich, wie kostbar das Leben ist. Alles was darin geschieht, was wir als Geschenke mit auf den Weg bekommen haben und auch alles was uns genommen wird, ist einmalig. Es kann keine Kopie geben, von nichts. Deshalb gilt es, unter allen Umständen, sich vor dem in die Leere fallen lassen, zu bewahren. Denn wenn das „Warum – also das Lebensziel“ fest verwurzelt in Gedanken, Träumen und Taten ist, dann spielt das gegenwärtige „Wie“ meist keine Rolle. Denn irgendwie wird es schon gehen und das Leben gestaltet sich den eigenen Bedürfnissen entsprechend, um einen herum. Daraus erwächst dann mehr, als man erwartet. Erfüllung und eine besondere Form des Glückes hängen dann wie Früchte im Baum. Diese Erfahrung mache ich, seit ich meine Idee kompromisslos mit Haut, Herz und Haar lebe.

 

Lass die Seele frei

Doch wie soll man Träume leben, wenn nur noch Dunkelheit den Geist und die Seele umgibt? Wenn man in die unendliche Leere fällt, deren unfassbare Kälte das Herz lähmt und der sehnsüchtigen Blick nach vorne schon lange gebrochen ist? Wie kann man es schaffen einen Menschen innerlich wieder aufzurichten und glaubhafte Ziele zu entwickeln, die in einer dunklen Zukunft als ominöse Perspektiven rumliegen? Wo in Herrgottsnamen soll sich ein Licht finden, das in der Lage ist, die Dunkelheit zu durchbrechen?
Der Schlüssel dazu liegt in uns selbst und ist nicht weit von der Kammer entfernt, in der die Kerze der Hoffnung leuchtet und darauf wartet entdeckt zu werden.

Auf meiner Website www.treesofmemory.com schreibe ich: „Folge Deinem Herzen, Deinen Sehnsüchten und deinen Wünschen und dann hast Du auch wieder die Macht über Dein Leben. Folge Dir selbst, folge Deinem Herzen, denn in ihm liegt die Kraft des Lebens.“ Dadurch wird schnell klar, dass es kein Schicksal gibt und niemand einen Weg gehen muss, ohne diesen jemals mehr verlassen zu können. Es mag Rahmenbedingungen geben, die einfach als Hürden mit gegeben werden und die es nicht einfach machen. Wahrscheinlich gibt es auch Lebensumstände und Schicksale, die einen so richtig aus der Bahn werfen und nur dadurch Unglaubliches möglich machen. Und ganz sicher gibt es Menschen, deren Lebenslinien die unseren kreuzen und dadurch bestimmen und verändern. Nicht immer zum Guten, wohl wahr. Und trotzdem kann jeder Lebensweg zu jeder Lebenszeit selbstbestimmt verändert werden. Deshalb ist es wichtig, mutig und entschlossen voran zu gehen. Die Hoffnung wird einen tragen und sie wird dort Türen öffnen, wo der Mut mitunter etwas nachlässt. Woher kommt wohl der Begriff „der Glaube versetzt Berge“ und warum kann ein Plazeboeffekt sogar eigentlich unheilbare Krankheiten besiegen? Auch das hängt mit einer bestimmten Geisteshaltung zusammen
Auch wenn die Schritte, die man gehen muss, unter dem Gewicht der Bürden manchmal kleiner und schwerer werden und nicht jedes Tagesziel erreicht werden kann, so wird doch jeder schnell spüren, dass die Welt einem selbst gehört. Nun, wir sind alles kleine Könige im eigenen Reich. Doch um dies zu erreichen, braucht es das Loslassen von Plänen, Wünschen, Menschen, Zeitabläufen, Vergangenheit und vielem mehr.
Die Frage liegt vielleicht nahe, warum man den Träumen und Sehnsüchten folgen soll und von der Hoffnung hier hin und dorthin getragen werden soll, wenn einem irgendwann doch wieder alles genommen wird? Vielleicht deshalb, weil man lernen muss, los zu lassen, sich zu trennen und im hier und jetzt seinen Weg gehen muss. Alles was jemals war, was jeder von uns erreicht, getan, erfunden, gedacht oder geliebt hat, wird für alle Zeit immer da sein. Konserviert in Erinnerungen, als individuelle Wahrheiten. Bilder die für immer bei Dir bleiben, Gerüche an die Du Dich immer erinnern wirst. Stimmen, die immer hörbar bleiben werden. Erinnerungen sind der einzige Schatz, den man loslassen darf, weil sie einem nicht genommen werden können. Und weil sie jeden von uns weiterbringen, ganz gleich ob es schöne oder schmerzhafte Erinnerungen sind.

Das Weitergehen ist immer schmerzlich und hart, denn der Schmerz, die Trauer, die Wut, der Kummer oder das Verletztsein bleiben lange Zeit haften und lösen sich nur langsam auf. Aber wer daran festhält, was niemals (wieder) sein kann, wird einen noch schädigenderen und schwierigeren Weg gehen. Dieser Weg wird niemals in die emotionale Freiheit führt. Jeder bösartige und weltfremde Gedanke, jede Beschimpfung, jede Schuldzuweisung, jede Verunglimpfung, jeder Was-wäre-wenn-Gedanke und jedes falsche Schuldgefühl wird sich, wie eine Eisenkugel an einer langen, schweren Fusskette, um die Ferse schmieden und würde jeden von uns nur noch auf der Stelle treten lassen.

Der Tibeter Dilgo Khyentse Rinpoche bringt es auf den Punkt: „Leid ist Schmerz an dem wir Festhalten“. Und das gilt auch für unsere Gedanken. Halte ich an Ihnen fest, füttere ich den zornigen Hund und lasse ihn an seiner Kette, Stunde um Stunde im Kreis gehen. Wut, Frust und Verzweiflung machen sich breit, und führen zu weiterem seelischen Leid, das zu nichts weiter als neuem Schmerz wird. Und mal nachgedacht: Wenn wir die ganze Zeit daran glauben, dass uns doch wieder alles genommen wird, dass wir nichts auf die Reihe bekommen, dass wir doch wieder gegen die Wand fahren und das nächste Unglück sicher nicht weit ist, warum sollte sich das Leben dann anders verhalten? Du lebst und erfährst, was Du denkst und fühlst.

Ich habe in den vergangenen Monaten und Wochen sehr viel gelernt. Auch über den Schmerz und das Lösen von der Trauer . Ich werde mich nicht mehr an die Begebenheiten erinnern, die schmerzhaft waren, die zu einer Trennung führten, die das Ausmaß der Krankheit Depression verdeutlichen, den Verrat bebildern oder die eigene Liebe töteten. Wenn es einsetzt, was ich natürlich nicht verhindern kann, dann denke ich sofort an einen schönen Moment mit den beteiligten Menschen. Einen Moment der mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert und mich schmunzeln lässt. Einen Moment der an die Liebe oder den Grund unserer Freundschaft erinnert. In Gedanken, Gefühlen und im Leben wird das Schöne wird immer über das Hässliche siegen, so wie nur die Liebe und das Glück, immer über Wut und Zorn siegen können. Nur in der Vergebung liegt die Kraft und die einzige Möglichkeit, das eigene Herz und die Seele dauerhaft von den Ketten der Vergangenheit zu befreien. Vergebung ermöglicht eine Umarmung, ein Lächeln, ein würdevolles und respektvolles Miteinander, einen Frieden, der einen wieder schlafen lässt und die liebevolle Erinnerung an Menschen, die uns so schmerzhaft verlassen haben. Vergebung hat auch mit Stärke und Größe zu tun. Vergebung ist am Ende nichts weiter als das erweiterte Loslassen.

Ich sehe, bei jedem TREES of MEMORY, was es mit den Menschen macht, wenn sie die kleine Schachtel, gefüllt mit Erinnerungen, Gedanken, Geschenken zusammen mit dem Baum in die Erde legen können. Ich erlebe, wie die Tränen laufen, wie die Stimme versagt und wie trotzdem die Augen leuchten. „Ich bin so glücklich, dass ich auf dem Tisch tanzen könnte“, sagte Uli, die nach 18 Jahren endlich Gelegenheit hatte, Abschied zu nehmen. Ich spüre die Wärme der Umarmungen und die Herzlichkeit von Seelen, die viel zu lange, in der Trauer verhaftet, auf Gräber starrten und jetzt im Vorbeigehen, den Baum liebevoll streicheln. Im Rascheln der Blätter erkennen wir mitunter das Flüstern der Liebsten und manchmal sind wir sicher, sie lachen zu hören. Ich erlebe die Wahrheit im Zitat des Dalai Lamas der sagt: „Wenn ich loslasse, was ich bin, werde ich, was ich sein könnte. Wenn ich loslasse, was ich habe, bekomme ich was ich brauche.

 

Stelle Dich nicht gegen den Sturm

Da laufe ich also Kilometer um Kilometer und versinke immer weiter in der lärmenden Stille, die mir plötzlich so viele Antworten gibt. Ich habe das Gefühl zu verstehen, dass der unendliche Sinn des Lebens, einhergeht mit der Unendlichkeit der Möglichkeit unserer Gedanken und der Liebe. Unser Leben lang gehen sie Hand in Hand an unserer Seite, egal wie und egal wo. Und wir dürfen selbst definieren, wohin die Reise gehen soll. Irgendwie zu erleben, dass die Stille in meinem Kopf und in meinem Herzen zum Ursprung eines neuen Lebens wird, kann ich in seiner Großartigkeit kaum beschreiben.

Festzustellen, dass es tödlich ist sich gegen den Sturm zu stellen, der einen aus dem Leben weht, anstatt die Segel zu hissen und sich von kräftigen Winden einem neuen Horizont entgegen führen zu lassen, hat mein Leben in 2018 unglaublich verändert. Ich wünsche mir für jeden Einzelnen, dass der Wind sie oder ihn in eine Welt trägt, in der Träume niemals ausgehen und niemals enden. Traut Euch. Traut Euch vor allem dann, wenn ihr glaubt es geht gar nichts mehr und es gäbe keine Alternativen. Traut Euch loszulassen.

Ich bin unfassbar glücklich und dankbar, dass ich mein Erleben im Loslassen auf magische Weise, mit den TREES of MEMORY weitergeben kann. Das ist mehr, als nur ein profanes Geschenk oder eine große Aufgabe des Universums oder wem auch immer. Der zeitgenössische Autor Deepak Chopra findet hierfür die richtigen Worte:

„Wenn Du etwas loslässt, bist Du etwas glücklicher.
Wenn Du viel loslässt, bist Du viel glücklicher.
Wenn Du ganz loslässt, bist Du frei.“

Mit dieser neuen Freiheit wirst du etwas fühlen, das Dich vielleicht noch nie berührt hat und das Dir die Fragen nach richtig oder falsch, gut oder böse, ja oder nein, Gegenwart oder Zukunft immer richtig beantworten wird: Dein Herz.

Höre auf Dein Herz, denn es ist immer die Antwort und das Licht, auch in der dunkelsten Nacht. Geh und finde Dein unglaubliches Ich und ändere damit deine Welt oder mit etwas Glück sogar die Welt.

Das Projekt: www.treesofmemory.com
Der Verein: www.treesofmemory-ev.com
Mario Dieringer
Tel. 0176-58880435
info@treesofmemory.com

Rede: Baumpflanzung für Bruno K.

Video: Trees of Memory