WEGBEGLEITER ist mein Unternehmen, dass es sich zum Ziel macht, Menschen im Prozess ihrer persönlichen Fortentwicklung Hilfestellung zu geben. Die Grundidee ist, die Menschen dabei zu begleiten, sich selbst mit allen Gefühlen, ob positiv oder negativ, wahrzunehmen, und sich so im Laufe der Zeit liebevoll anzunehmen. Auf diesem Wege entwickelt sich der Mensch zu einer selbstwirksamen, lösungsorientierten, kreativen und eigenverantwortlichen Persönlichkeit in unserer Gesellschaft.

In unserer Gesellschaft werden immer mehr Toleranz, Akzeptanz, Wertschätzung und Mitgefühl gefordert. Im Gegensatz dazu müssen negativ bewertet Gefühle wie Neid, Angst, Hass, Wut oder Arroganz zurücktreten. Hier stellt sich die Frage: Sind negativ bewertete Gefühle schlecht oder gehören sie zum Leben dazu? Menschen die ihre „negativen“ Gefühle zeigen, bekommen das in unserer Gesellschaft schnell zu spüren und vermeiden deshalb oftmals reflexhaft die Auseinandersetzung mit diesen Facetten ihrer Persönlichkeit. Wenn wir anfangen würden, uns mit unseren negativen Gefühlen auseinanderzusetzen, sie wahr- und anzunehmen, könnten wir aufhören zu bewerten. Akzeptanz, Toleranz, Mitgefühl und Wertschätzung werden so von jedem Einzelnen wahrhaftig, authentisch und mit Liebe gelebt.

Mein Name ist Solina Elbers. Ich bin 36 Jahre alt, verheiratet und Mutter von zwei Jungen im Alter von 3 und 6 Jahren. Mit „Wegbegleiter“ habe ich mir das Ziel gesetzt, Menschen – u.a. Unternehmer, Angestellte in führenden Positionen, pädagogische Fachkräfte, Arbeitssuchende, psychisch beeinträchtigte Menschen oder auch Eltern – darin zu unterstützen, ihre „negativen“ Gefühle wahrzunehmen, kennenzulernen, zu verstehen, zu akzeptieren und liebevoll anzunehmen. Über sieben Jahren hinweg ist in mir der Wunsch entstanden, die Menschen in unserer Gesellschaft darin zu unterstützen, für sich selbst und andere mehr Mitgefühl zu entwickeln.

Angefangen hat alles mit meiner Arbeit mit Arbeitssuchenden bei einem Träger als pädagogische Mitarbeiterin im Auftrag des Jobcenters, der Agentur für Arbeit und der Rentenkassen. Ich begann nach meinem Studium der Soziologie dort zu arbeiten. Es bewegte mich sehr, zu sehen, wie wenig Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein die Menschen hatten. Oft fehlten die Ideen und der Mut, einen realistischen beruflichen Weg zu gehen. Meiner Meinung nach ist es entscheidend, zu verstehen, wieso viele Arbeitssuchende, vor allem Hartz IV-Empfänger, keine Arbeit finden. Viele Menschen wollen sich verwirklichen, wollen wachsen – auch Arbeitssuchende, Suchtkranke, Obdachlose oder psychisch, geistig oder körperlich beeinträchtigte Personen.

Auch in Unternehmen wird dieses Wachstum gefordert, in dem Kreativität, mehr Miteinander, soziale Kompetenzen oder Flexibilität von den Mitarbeitern abverlangt werden. Doch ein Arbeitssuchender soll das annehmen, was da ist. Das ist paradox und passt nicht zusammen. Wie soll ein Mensch, der gezwungen ist dort zu arbeiten, wo er sich unwohl fühlt oder was nicht seinen beruflichen Vorstellungen entspricht, Freude aufbringen, selbstbestimmt und motiviert zu arbeiten, kreativ oder flexibel zu sein?
Meine Arbeitsweise besteht darin, die Menschen zu bestärken, sich selbst zu vertrauen und das zu finden, was sie von Herzen wollen. Ich begegne den Menschen dabei auf Augenhöhe und versuche sie mit ihren Ängsten, ihren Aggressionen oder ihrer Resignation zu verstehen. Mein Wunsch ist es, sie so lange wie erforderlich zu begleiten, was sie darin bestärkt, dass sie etwas wert sind. Um bewusst mehr bei den Teilnehmern unserer Maßnahmen bewirken zu können, bildete ich mich neben meiner Arbeit in der themenzentrierten Interaktion und psychosozialen Beratung und Recht weiter. Ich erlangte viel Wissen über die Psychoanalyse, die Entwicklung der menschlichen Seele und inwieweit Gefühle eine zentrale Rolle in unserer Gesellschaft spielen.

Parallel zu meinen Weiterbildungen wurden meine Kinder geboren, die in mir so viele Gefühle hervorriefen, dass ich die Erfüllung meines Wunsches, Menschen mehr Selbstwert, Mitgefühl und damit Selbstliebe und Selbstbewusstsein zu geben, immer wieder vor Angst verwarf, ohne zu wissen, dass ich ihn verwerfe. Denn in meinem Bewusstsein wurde der Wunsch in mir immer größer, meinem Weg zu folgen, den ich bereits in Gedanken aufgebaut hatte. Ich wusste tief in mir drin: „Eigentlich habe ich das Zeug dazu und kann erfolgreich werden“.

Im August 2017 war es dann soweit. Es folgte tatsächlich mein erster Workshop bei Schulbegleiterinnen. Nun war dies mein erster Auftrag und die Chefin des Unternehmens schien so viel Vertrauen in mich und mein Wissen zu haben, dass sie nach weiteren Inhalten für Schulbegleiter fragte, die ich schulen könne. Ich gab ihr drei weitere Themen vor und sie sagte für 2018 diesen Seminaren zu.

Parallel zu meinem ersten Workshop begann ich im März 2017 wieder mit Arbeitssuchenden zu arbeiten, dieses Mal als Dozentin auf Honorarbasis. Hier stellte ich für mich fest, dass es auch mir schwer fiel, für mich einzustehen und „Nein!“ zu sagen. Das also war einer der Gründe, die mich davon abhielten, mich bewusst für eine Selbstständigkeit zu entscheiden. Während der Arbeit mit Arbeitssuchenden wurde mir klar, „Ich will das einfach nicht mehr!“ Meiner Meinung nach waren Maßnahmen schlecht konzipiert und individuelle Arbeit kaum möglich. So wollte ich einfach nicht mehr arbeiten. Ich arbeitete während dieser Zeit weiter am Konzept und den wissenschaftlichen Inhalten von WEGBEGLEITER und entschied im Winter 2017 ins Plauener Rathaus zu gehen und bei der Leitung für die städtischen Kindergrippen, Kindergärten und Horte nachzufragen, ob ich zu den Themen Feinfühligkeit und Aggressionen, Gefühlswelt der Kinder und der Erwachsenen in Interaktion Seminare und Workshops anbieten könne. Da mein Honorarvertrag nur bis Oktober 2017 ging, konnte ich mir Zeit nehmen und alles vorbereiten. Doch alles kam irgendwie anders als gedacht. Als Mutter und Hausfrau fand ich in dieser Zeit zu wenig Gelegenheit mein Anliegen weiter zu verfolgen und akquirierte keine weiteren Aufträge mehr. Doch ich begann ehrenamtlich einen sehr intelligenten, sensiblen und wachen Mann, den ich in einer Maßnahme kennenlernte und der seit 10 Jahren an einer Angststörung leidet, in Aktivitäten des täglichen Lebens zu unterstützen. Ich begleite ihn, parallel zu seiner Verhaltenstherapie, personenzentriert, psychoanalytisch und systemisch sowie mit Hilfe von Meditationen. Mein Wunsch für ihn ist es, dass er die Ursachen seiner Ängste auf diese Art und Weise erkunden und zu seinen Gefühlen zurückkehren kann. Zudem ging und gehe ich mit ihm Einkaufen, Walken und erledige mit ihm Behördenwege – soweit es meine Zeit zulässt. Durch diese Arbeit wurden mir mein psychologisches Wissen, meine Kenntnisse und die Qualität meiner Arbeit bewusst.

Es entwickelte sich allmählich das Konzept von WEGBEGLEITER, der folgende Personen und Institutionen/Unternehmen in verschiedenen Themen beraten und unterstützen will:

– das Management im Umgang und Führung von Mitarbeitern in schwierigen und stressigen Unternehmenssituationen, die Unternehmen nachhaltig belasten
– Arbeitslose und Menschen, die sich beruflich noch immer suchen
– Eltern und Familien
– Menschen, die spüren, dass sie innerhalb unserer Gesellschaft an ihre emotionalen und körperlichen Grenzen geraden und nicht verstehen, warum

Durch die Arbeit an WEGBEGLEITER wurde mir auch klar, dass es in unserer Gesellschaft einen Umbruch braucht. Damit ist nicht nur Feingefühl für andere Menschen gemeint, sondern ein Bewusstsein für die eigenen Gefühle, Gedanken und Handlungen. Aggressionen, Ängste, Neid oder auch Trauer sind okay und notwendig. Wenn sich die Menschen, ob Unternehmer, Angestellter, Arbeitssuchender oder auch Suchtkranker das bewusst machen, entwickelt sich eine gemeinnützigere und friedlichere Zukunft des Einzelnen und der Gesellschaft sowie ihrem fortwährenden Dialog mit Menschen anderer Kulturen. Es beginnt dann, nicht mehr das Geld im Vordergrund zu stehen. Folglich gibt es kaum noch Existenzängste und der Mensch, mit seinem Können und seinen Stärken, rückt in den Mittelpunkt. Zudem fangen wir dann wieder verstärkt an, auch einmal „Nein“ zu sagen, doch mit liebevoller Bestimmtheit. Die Gesellschaft entwickelt sich also in die Richtung, die sie einfordert, nur dieses Mal von innen heraus, ohne dass es auf einzelne übergestülpt wird.

Um meinen Wunsch mehr fokussieren zu können und die Rollen als Mutter und Unternehmerin zu trennen, entschied ich mich dafür, ein Büro in „FreiRaum“, einem Coworking in Plauen, zu beziehen. Kurz nach dem ich den Raum anmietete, wurde mir klar, dass ich Menschen auf dem Weg zu sich selbst begleiten will. Nur ein Mensch, der bei sich ist und sich mit all seinen Facetten liebevoll so annimmt, wie er ist, kann für andere Mitgefühl haben, ohne sich aufzugeben. Es ist für ihn leichter, selbstwirksam zu sein, kreative Lösungen für seine Probleme zu schaffen und selbst den Reichtum im Außen zu erreichen, den er braucht und annehmen kann. So entstand der Name WEGBEGLEITER. Der Mann, den ich seit 20 Monaten begleite und in der Heilung seiner Ängste unterstütze, ist sehr kreativ und kreierte mir meine erste Visitenkarte. Im Oktober diesen Jahres hatte ich nun schon 5 Workshops und alle waren sehr zufrieden. Durch diese Seminare werden auch Einzelberatungen angefragt. Ich habe für Januar 2019 Workshops und Vorträge für Erzieherinnen und Schulbegleiter, unter anderem zu psychologischen Themen wie Feinfühligkeit, emotionale Grenzen oder Selbstwirksamkeit, geplant. Auch für Eltern biete ich nun Vorträge an und versuche sie für die Gefühle ihrer Kinder und für ihre eigenen zu sensibilisieren. Unterstützend möchte ich dazu noch für meine Klienten Meditationen auf CD produzieren, um sie in ihrem Entwicklungs- und Heilungsprozess zu bestärken.

Für das Wissen, dass ich nicht vermitteln oder in dem ich nur wenig bis kein Fachwissen einbringen kann, werde ich ein Netzwerk aufbauen, so dass ich mit Hilfe des Netzwerkes Hilfestellungen bieten kann. Mir ist dabei wichtig, dass die Berater und Coaches, eine ähnliche Art und Weise im Umgang mit den Beratenden haben, wie ich es selbst favorisiere. Damit meine ich Empathie und Wertschätzung. Eine Kontaktliste habe ich bereits begonnen aufzubauen.

Im Moment sind Logo (das möglichst alle Beratungsnutzer anspricht), Webseite, Give-Aways / Dankeschöns, Meditationen und ein Raum für Seminare und Workshops in Planung. Dieser Raum braucht einen Beamer, ca.15 bis 20 Stühle, einen Farbanstrich, White Board und Flipchart. Hinzu kommen noch weitere kleine Anschaffungen für mein Büro, wie Bilder und Pflanzen.

WEGBEGLEITER ist mein Unternehmen, dass mit meinem Tempo wächst und mit dem ich meinen Idealismus des humanistischen Menschenbildes leben und in die Gesellschaft geben will, ohne dabei mich selbst und meinen Idealismus zu verlieren. Ich glaube fest daran: Es wird erfolgreich werden!!!

Hier ist die erste Visitenkarte von WEGBEGLEITER

 

Diese Geschichte wurde von Solina Elbers eingereicht.